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Auto-Kameras sind im Trend. Nicht verwunderlich, denn bei einem Unfall können Sie dabei helfen, den Schuldigen zu finden.

Im Alltagstest haben Autokameras ihre Tauglichkeit einwandfrei bewiesen. Quelle: Rollei

Der gängige Tipp bei einem Verkehrsunfall lautet: alles dokumentieren. Doch man kann immer nur den Schaden fotografieren, aus dem Sachverständige dann den Unfall rekonstruieren, nicht den Tathergang. Manchmal ist der aber nicht eindeutig nachvollziehbar und manchmal gibt es reichlich Interpretationsspielraum. Wäre es da nicht am besten, man hätte die Ereignisse auf Band?

In Russland schon länger in Gebrauch

In Russland ist das bereits heute gang und gäbe. Dort sind die Videoaufzeichnungen sogenannter Dashcams auch vor Gericht zugelassen und haben schon so manchen Unfall aufgeklärt. In den menschenleeren Teilen des Riesenlandes sollen sie auch schon Überfälle dokumentiert haben. Einige Autofahrer filmten damit sogar den Meteoriteinschlag im Februar.

Einfach wie ein Navi

Der Fahrer kann eine solche Kamera wie ein transportables Navigationsgerät an der Scheibe befestigen. Strom bekommen die Kameras über den Zigarettenanzünder. Die Preise sind bezahlbar, ab 40 Euro kostet ein Einstiegsgerät. Selbst eine qualitativ hochwertige Variante für knapp 150 Euro kann sich im Schadensfall schnell rentieren. Im Alltagstest haben die Kameras ihre Tauglichkeit einwandfrei bewiesen.

Ungeklärte Rechtslage in Deutschland

Die Rechtslage in Deutschland ist allerdings nicht endgültig geklärt – vor allem hinsichtlich der Persönlichkeitsrechte. Hinzu kommt: Bei einem Gerichtsverfahren bleibt es letztlich dem Richter überlassen, ob er die Videoaufzeichnungen als Beweismittel zulässt oder nicht.

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